Gemeinde aktuell

Die am 23.06.2026 vom Kirchengemeinderat beschlossenen Haushalte 2026 der Kirchengemeinde und des Friedhofs liegen in der Zeit  vom 29.06.2026 bis 31.07.2026 im Gemeindebüro zur Einsichtnahme aus.

Ausstellung „IM GEGENSTROM-Frauen auf Rügen im Wandel der Zeit“, derzeit in der Marienkirche

Der Club SOROPTIMIST Insel Rügen hat diese Ausstellung konzipiert.

Zehn Frauen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. 
Zunächst scheinen diese Persönlichkeiten grundverschieden zu sein. Sie sind an verschiedenen Orten auf der Insel geboren oder haben auf Rügen gewirkt, alle haben hier in irgendeiner Form Spuren hinterlassen. Einige von ihnen waren wohlhabend und hatten Einfluss, andere mussten um ihre Existenz fürchten. Während einige von ihnen Spektakuläres leisteten, wirkten oder wirken manche eher unauffällig im Hintergrund. Sie unterschieden sich in ihrer Herkunft, ihrer Bildung, dem Temperament und ihren Lebensituationen. Sie lebten in unterschiedlichen Epochen. Alle zeichneten sich dadurch aus, dass sie mit Mut, Talent, Zivilcourage und großer Mitmenschlichkeit zu ihrer Zeit Grenzen überschritten haben. Sie verdienen es, dass man sie nicht vergisst.

Gustava Bley (1844-1930), Charlotte v.Kathen (1777-1850), Steffi Nerius (*1972), Thurid Pörksen (*1945), Marlies Preller (*1949), Eufemia von Rügen ( um 1276-1312), Adeline v. Schimmelmann (1854-1913), Franziska Tiburtius (1843-1927), Charlotte Schimmelpfennig (1897-1971) und Evelyn Zupke (*1962)

Änderungen im Bereich Kirchenmusik (aus dem Gemeindebrief Ausgabe September 2025)

Ein Dauerbrenner ist derzeit das Thema Personal im Kirchengemeinderat. Die finanzielle Situation der Kirchengemeinde ist, wie schon seit längerer Zeit bekannt, sehr „angespannt“. In den Planansätzen des Gemeindehaushalts mussten schon seit vielen Jahren jährlich 20-30 T€ „eingespart“ werden, um einen genehmigungsfähigen Haushaltsplan zu beschließen.
Durch die regelmäßigen Tariferhöhungen und dem Wechsel des Tarifvertrages im Januar kam es 2025 zu einer starken Erhöhung der Personalkosten. Und auch in den Folgejahren werden sich diese Ausgaben linear erhöhen.
Selbiges hatte das Kirchenverwaltungsamt im Blick: Als wir im vergangenen Jahr unsere Bürostelle (80%-Stelle, jeweils hälftig aus den Haushalten Kirchengemeinde bzw. Friedhof finanziert) und die zwei Minijobs als Ersatz für die Küsterstelle neu besetzen wollten, wurden durch das Amt, auf Grund der Finanzsituation der Gemeinde, die Anstellungsverfahren gestoppt.
Das bedeutete keinen Ersatz ab 01.11.2024 für den Sonntags-Küster-Minijob (Renteneintritt von Hr. Rösler). Kein Ersatz ab 01.01.2025 für die Bürostelle (Renteneintritt von Frau Hampel). Eine katastrophale Situation, welche umgehendes Handeln erforderte, um vorstehendes Szenario abzuwenden.
All die Bemühungen der Vorjahre, im Rahmen der Möglichkeiten die Personalkosten abzusenken, reichten nicht aus (keine Kreiskantorenassistenz seit 2016, Reduzierung des Stellenumfangs des Küsters auf 75% seit 2020, Reduzierung der Bürostelle auf 80% seit 2024).
Damit blieb als einzige Option nur die Beteiligung weiterer Kirchengemeinden an der Anstellung des Kantors, weil diese Stelle auf Grund der Eingruppierung den höchsten Finanzierungsaufwand hat. Leider führten die Anfragen auf der Insel zu keinem Ergebnis. Aber die Kirchengemeinde Hiddensee war zu einer 30%-Anstellung bereit.
Dadurch wurde es möglich, dass der Kantor weiter zu 100% angestellt bleibt (Bergen 60%; Hiddensee 30%; Kreiskantor 10%).
Somit sind für Bergen ab September 2025 noch 60% Stellenumfang für die Kirchenmusik verfügbar.
Es wird die Herausforderung sein, damit zurechtzukommen.
Dem KGR ist bewusst, dass es für Kantor Thomas eine schwierige Situation ist. Andererseits hat der KGR die Kirchenmusik sehr unterstützt. Mit der Anstellung von Kantor Meyer im Jahr 2000 wurde der Stellenumfang von 75% auf 100% erhöht.
Mit diesem Pfund konnte dann auch Kantor Thomas wuchern und die Kirchenmusik in Bergen systematisch aufbauen. Dafür gebührt ihm unser Dank und unsere Anerkennung. Tino Mehner, Vorsitzender des Kirchengemeinderats

Sonntags-Küster

Unser Sonntags-Küster Norbert Rösler beendete am 31.10.2024 seinen Dienst in unserer Kirchengemeinde. Zukünftig soll diese Aufgabe als ehrenamtliche Tätigkeit ausgeübt werden. Um niemanden zu überfordern, kann dieser Dienst auch von mehreren Personen und für Teilbereiche übernommen werden. Wer sich vorstellen kann, hier mitzuhelfen, bitte bei Pastorin Tauscher, im Gemeindebüro oder bei Herrn Mehner melden.

Große Glocke und Turmuhr

Die große Glocke, der Stundenschlag und die Turmuhr funktionieren seit dem 12. Juni 2024 wieder. Längere Zeit läutete die große Glocke nicht mehr. Ein Schaden am Motor des Glockenantriebes war nicht reparabel. Verschleiß am mechanischen Uhrwerk zur Steuerung der Turmuhr führt dazu, dass diese in letzter Zeit öfter nicht mehr funktionierte. Ein neuer Motor für den Glockenantrieb wurde angeschafft und die Turmuhr fast vollelektrifiziert. Da dieses die Kirchengemeinde aus den Haushaltsmitteln finanzieren muss, sind Spenden dafür sehr willkommen.

Kinder- und Jugendgesetz

Der KGR hat sich dem Thema genähert und steht dem Ansinnen der Beteiligung von Jugendlichen in gemeindliche Prozesse und Entscheidungen offen gegenüber. Es soll auf Ebene der Gremien des Kirchenkreises und der Jugendlichen geschaut werden, wie das Gesetz vor Ort in der Gemeinde und in der Region umgesetzt werden kann.

Musikvideo der Jugendband „Pilgrim“
Ein gut gemachtes Video der Jugendband gibt es hier.

Freundeskreis für Musik
Der Freundeskreis für Musik sucht neue Mitglieder und Unterstützer. Unterstützen Sie den „Bergener Konzertsommer“ und die kirchenmusikalische Arbeit in St. Marien finanziell und durch mitmachen! Hier finden Sie die Satzung und den Mitgliedsantrag.